An den Haaren herbei gezogen

      Da beide nicht ihr eigenes Bild benutzt hatten fanden Sie sich vom Bilde her sympatisch und Estelle die sich dort als Lady_Godiva angemedet hatte chattete den Herrn mal an.

      Ich bin in Brissac im Stadtzentrum. Wo geht man hier gut essen und vor allem mit wem?


      Inzwischen in der Kirche angekommen spendete sie erstmal für den KIrchenerhalt, zündete eine Kerze an und schloß sich dann der letzten Führung an.
      Colbert nutzt tatsächlich sein echtes Bild, die wenigsten glauben das aber, da es eine gewisse Ähnlichkeit zu einem bekannten Schauspieler hat. FSJC88 antwortet:

      ​Ich auch. Im Café Sully gibt es zu jeder Zeit gutes Essen.
      Fabien Colbert (MP)
      Président du Parti du mouvement populaire (MP)
      Ancien ministre royal de la transition barnstorvo-mérolienne
      Estelle wäre das sicher aufgefallen, doch sie hatte auf der Anreise kaum Zeit gehabt das Dossier, in welchem ihr die KNA das wichtige des WhoIsWho Barnstorvias zusammengestellt hatte, auch nur ein wenig mehr als kurz durchzublättern. Der Ministre war auf Seite 41 abgeildet. Mit Vita, Hobbies, Schwächen und angenommenen sexuellen Vorlieben. Doch Estelle hatte es ja leider nicht gelesen. So antwortete sie lediglich

      19:00 Uhr. Man trägt Hut.


      Um sich dann den Sicherheitsanlagen zu widmen die sie mit einer kleinen vesteckten Kamera in Ihrem Hut, den Sie bei der Führung natürlich abgenommen hatte, ausgiebig fotografierte. Und ja: Sie hatte auch zwei Sender platziert, damit konnte man später die Wege der Wachen auswerten.
      Da sie noch Zeit hatte rief Estelle nach der Führung bei einem Autoverleih an um einen schweren Lastwagen reservieren zu lassen

      Bis 23:00 Uhr, das ist gut, mein Name ist Claudine Dessalle

      las sie von einem echten Pass ab, sie hatte ja schließlich zwei. Auch die genannte Kreditkartennummer war echt aber genauso wenig zuordbar wie das Prepaid Handy.

      Es war knapp vor 19:00 Uhr als sie das Cafe Sully erreichte.
      Estelle hatte den Wagen gegen 21:00 Uhr abgeholt und auch das Zusatzgeld bezahlt welches ihr erlaubte den Wagen an einem Orte ihrer Wahl zu parken. Da hatte sie die Kirche Saint-Denis genannt. Um 21:30 Uhr hatte sie den Wagen bei ihrem Mittelsmann beladen lassen und hatte danach gehofft, dass die Straßen nicht zu holprig sein würden. Um 23:00 Uhr begann die Mitternachsmesse.
      Um 23:30 Uhr explodierte der LKW in der Nähe des Westturms. Estelle wusste wer wo war, wie die Fluchtwege waren und die Sprengladung war so bemessen, dass niemand zu schaden kommen sollte. Dies gelang auch annähernd, lediglich Abbe Messier, der in einem Beichtstuhl gerade einem Messdiener die Beichte abgenommen hatte und diese, was soll ich sagen, eine für die Kirche nicht so angenehme Geschicht. Der Junge hatte sich ob des Schrecks ein wenig verbissen als er da so seine Buße tat und der Abbe, ja, dessen Gemächt musste später ärzllich versorgt werden. Estelle hatte damit allerdings nur am Rande zu tun und fiel auch gar nicht auf als sie die Kirche betrat.
      Um kurz nach Mitternacht war der wichtige Teil der Aktion beendet, Estelle hatte drei Schuss Pentaketamin-Pfeile abschießen müssen und drei Herren, ein Wachmann, ein astorischer Tourist und ein ungenannter Kollateralschaden hatten so ziemlich genau 31,4159 % Chance morgen wieder aufzuwachen. Ansonsten käme auch ein Harfekurs in Frage. Das das Kopfreliquiar des heiligen Dionysos geplündert worden war und statt dem Schädel des heiligen nun einen anderen, vieleicht genauso echten Schädel enthielt würde vielleicht in eingen Tagen auffallen. Was vor allem an dem FEuerlöscher lag den Estelle fürsorglich entlehrt hatte. Die Übergabe an einen Mittelsmann erfolgte noch auf den Kirchentreppen und Estelle ging erstmal einen Rotwein trinken.