Langue Officielle dans le Règlement (AR) et la Constitution Royale

  • Séance

    Dassault schrieb:

    gehe ich recht in der Annahme, daß die PPZ beabsichtigt, einen Antrag auf Änderung des Règlement zu stellen?

    Frau Präsidentin,
    das werden wir tun und zwar mit folgendem:
    ​a) die durchgehende Verwendung des Barnstorvischen, Imperianischen, Xeruskadischem oder Freesischem. Den Abgeordneten sind Simultanübersetzer bereitzustellen


    Für die Verfassung werden wir einen eigenen Antrag einbringen

    Vorsitzender der Zauchischen Volkspartei
    Mesdames et Messieurs les Députés,

    dem Präsidium liegt folgender Antrag der PPZ vor:


    ASSEMBLÉE ROYALE

    PREMIÈRE LÉGISLATURE

    Enregistré à la Présidence de l’Assemblée Royale le 17. Septembre 2019

    PROPOSITION DE LOI

    confiant à Loi modifiant le Règlement de l'Assemblée Royale

    présentée par Mesdames et Messieurs les Députés

    Ernst LESEMANN

    EXPOSÉ DES MOTIFS

    Frau Präsidentin, es mag den nationalistischen Rattenfängern des CN nicht passen, aber Barnstorvia besteht nicht nur aus Barnstorven sondern auch aus Minderheiten, auch wenn das CN diese nicht haben möchte und von einem barnstorvischen Rassenstaat träumt. Sie sind trotzdem da, da ist es die Pflicht von uns als Nationalversammlung diesen Minderheiten zu ermöglichen, ihre eigene Sprache zu nutzen.

    PROPOSITION DE LOI




    Loi modifiant le Règlement de l'Assemblée Royale
    Änderungsgesetz zur Geschäftsordnung der Assemblée Royale



    §1 Grundlegendes


    Dieses Gesetz ändert die Geschäftsordnung der barnstorvischen Nationalversammlung

    §2 Änderung

    Artikel 6 der Geschäftsordnung wird wie folgt geändert:


    Article 6 – Comportement et bonnes moeurs

    I Jeder Député ist dazu verpflichtet, die guten parlamentarischen Sitten einzuhalten. Dazu gehören im Besonderen:
    a) die durchgehende Verwendung des Barnstorvischen, Imperianischen, Freesischen oder xeruskadischem. Den Abgeordneten sind Simultanübersetzer bereit zustellen
    b) der höfliche Umgang miteinander
    c) das Ansprechen des Präsidiums sowie der Députés in ihrer Gesamtheit
    d) der Verzicht auf Formen politischen Protests jedweder Art
    e) der Respekt der Monarchie gegenüber
    II Verstößt ein Abgeordneter gegen die in Sec. I enthaltenen Bestimmungen, so ist dies sanktionsfähig.



    §3 Inkrafttreten

    Diese Änderung tritt entsprechend der gesetzlichen Vorschriften in Kraft

    Mme. Mathilde Dassault
    Centre Libéral
    Frau Präsidentin,
    alles relevante ist gesagt. Den nationalistischen Unterschichtenfängern der CN mag es nicht passen, aber wir sind da, genau wie andere Minderheiten. Wir haben das Recht unsere Sprache zu nutzen, dies funktioniert auch in Ratelon oder Dreibürgen.
    Vielen Dank

    Vorsitzender der Zauchischen Volkspartei
    Madame la Présidente, Mesdames et Messieurs les Députés,

    die Zauchen mögen ihre "Sprache" dort verwenden, wo nicht die Notwendigkeit besteht, daß sie von Jedermann verstanden wird, also irgendwo im privaten Kreise. Hier müssen alle verstehen, was gesprochen wird. Dafür ist die Sprache unserer Nation, das Barnstorvische, das Mittel der Wahl. Es ist außerdem nicht einzusehen, daß wegen abwegiger Sonderwünsche einiger Minderheiten Kosten für Übersetzer entstehen. Diese Faulheit sollte nicht auch noch belohnt werden. Utilisez notre langue ou taisez-vous!

    M. Clément Dupont
    Madame la Présidente, Mesdames et Messieurs les Députés,

    es ist keineswegs einzusehen, weshalb es wahre Barnstorven ertragen müßten, die Sprache manuristischer Agenten in den heiligen Hallen dieser Assemblée hören zu müssen. Eine bodenlose Frechheit, die durch dieses Haus hoffentlich mit deutlicher Mehrheit abgeschmettert wird.
    M. Loïc Rogemont
    Frau Präsidentin, Vereeehrte Kollegen, Herr Reichskanzler,

    Abwegige Sonderwünsche? Stellen Sie sich vor, sie wären eine Minderheit und nationalisten versuchen, Ihre Kultur zu unterdrücken und Ihnen Ihre Sprache zu verbieten. Sie schlagen jeder Minderheit ins Gesicht. Sagen Sie eigentlich auch, dass die Neger oder Nguyener in den Kolonien, ihre Sprache nicht sprechen sollen?

    Vorsitzender der Zauchischen Volkspartei

    Rogemont schrieb:

    Madame la Présidente, Mesdames et Messieurs les Députés,

    es ist keineswegs einzusehen, weshalb es wahre Barnstorven ertragen müßten, die Sprache manuristischer Agenten in den heiligen Hallen dieser Assemblée hören zu müssen. Eine bodenlose Frechheit, die durch dieses Haus hoffentlich mit deutlicher Mehrheit abgeschmettert wird.

    Frau Präsidentin, vereeehrte Kollegen,
    der Kollege Rogemont mag uns bestimmt erhellen, was genau "ein wahrer Barnstorve" ist?

    Vorsitzender der Zauchischen Volkspartei
    Madame la Présidente, Mesdames et Messieurs les Députés,

    ich bleibe dabei, eine Kultur lässt sich nicht fördern, indem ihre Sprache in allen Organen des Staates gesprochen werden kann oder muss.
    Der Antrag ist überflüssig stattdessen sollte über andere Wege beraten werden. Ich stelle mir vor, dass das Innenministerium alle Besonderheiten der barnstorvischen Nation im Blick haben sollte.
    Fabien Colbert (MP)
    Président du Parti du mouvement populaire (MP)
    Ancien ministre royal de la transition barnstorvo-mérolienne
    Madame la Présidente, Mesdames et Messieurs les Députés,

    M. Colbert hat das Notwendige bereits gesagt. Ich frage mich allerdings, warum die Zauchen dem Bégardais das selbe Recht verweigern wollen, welches sie für ihre Sprache einfordern?

    Grand Maître d'hôtel de la Reine
    Ministre Royal de l'Agriculture et de l'Alimentation
    Premier Ministre du Royaume des Méroliens e.r.

    Depreux schrieb:

    Madame la Présidente, Mesdames et Messieurs les Députés,

    M. Colbert hat das Notwendige bereits gesagt. Ich frage mich allerdings, warum die Zauchen dem Bégardais das selbe Recht verweigern wollen, welches sie für ihre Sprache einfordern?

    Selbstredend sollte man auch dieser Minderheit dieses Recht einräumen

    *so* Sorry, habe das einfach vergessen... *so*

    Vorsitzender der Zauchischen Volkspartei
    Madame la Présidente, Mesdames et Messieurs les Députés,

    meiner Einschätzung nach geht diese Diskussion an den Interessen der Zauchen vorbei. Es ändert nichts an der Anerkennung, wenn in Brissac auf einem Papier eine Sprache mehr in unserer Geschäftsordnung steht oder eine weitere Amtssprache eingeführt wird, die selbstreden niemals die Vielfalt der Sprachen im Königreich abbilden wird. Amtsprache ist das Barnstorvische, weil es die Gemeinschaft fördert, mehr Sprachen fördert diese nicht.
    Und ja, M. Colbert, alle Inneren Angelegenheiten fallen in mein Ressort, allerdings würden Sie es wohl auch nicht gutheißen, wenn mein Haus Steuergelder verwenden wird, um das persönliche Empfinden jeder einzelnen Minderheit mit einem teuren Spitzenbeamten zu pudern.
    Nein, wenn dann müssen lokale Initiativen zeigen, dass sie einen Beitrag zu unserer Zivilgesellschaft leisten, dieser kann dann meiner Ansicht nach gefördert werden. Alles andere sind Forderungen, die auf keinem stabilen Fundament stehen und meinem Verdacht nach nur Forderung um der Forderung Willen sind.
    Amélie Vidal (AI),
    Ministre Royal de l'Intérieur
    Madame la Présidente, Mesdames et Messieurs les Députés,

    ich fasse also zusammen: Die zauchische Fraktion gedenkt, das babylonische Sprachwirrwarr in die Assemblée Royale einzuführen und das allein aus Faulheit. Das ist nicht hinzunehmen. Damit ist alles Wesentliche gesagt.

    M. Clément Dupont

    Dupont schrieb:

    Madame la Présidente, Mesdames et Messieurs les Députés,

    ich fasse also zusammen: Die zauchische Fraktion gedenkt, das babylonische Sprachwirrwarr in die Assemblée Royale einzuführen und das allein aus Faulheit. Das ist nicht hinzunehmen. Damit ist alles Wesentliche gesagt.


    Vidal applaudiert ihrem Vorsitzenden amüsiert zu.
    Amélie Vidal (AI),
    Ministre Royal de l'Intérieur

    Dupont schrieb:

    Madame la Présidente, Mesdames et Messieurs les Députés,

    ich fasse also zusammen: Die zauchische Fraktion gedenkt, das babylonische Sprachwirrwarr in die Assemblée Royale einzuführen und das allein aus Faulheit. Das ist nicht hinzunehmen. Damit ist alles Wesentliche gesagt.

    Frau Präsidentin, vereeehrte Kollegen,
    der Herr Reichskanzler meint also,m es sei Faulheit, wenn man seine Identität bewahren möchte? Auf meine Fragen, scheint er ja aber nicht eingehen zu wollen.

    Vorsitzender der Zauchischen Volkspartei
    Mesdames et Messieurs les Députés,

    so sehr ich Verständnis für das Anliegen sprachlicher Minderheiten aufbringen kann, so sehr bin ich auch an der Effektivität des parlamentarischen Betriebes interessiert. Dabei ist wenig gewonnen, wenn nun jede Sprache im Protokolldienst der Assemblée Berücksichtigung findet. Außerdem fördert das meiner Meinung nach unnötiges Stammesdenken. Wo findet denn eine gemeinsame Debatte statt, wenn jeder seine eigene Sprache verwendet? Was sollen interessierte Zuschauer denken, wenn sie Übertragungen im Parlamentsfernsehen anschauen? Daß in dieser großen Kulturnation nicht einmal alle Députés unsere wunderbare Sprache sprechen wollen? Das kann nicht das Ziel sein.
    Mme. Mathilde Dassault
    Centre Libéral
    Madame la Présidente, Mesdames et Messieurs les Députés,
    M. Lesemann,

    halten sie Ihre Landsleute doch dazu an statt Zwietracht zu säen, dass die Zauchen zeigen wie sehr ihre Kultur zu diesem Land gehört.
    Mir fehlt offen gesagt das Bekenntnis zur Krone. Louis XXI. ist auch Ihr König!
    Amélie Vidal (AI),
    Ministre Royal de l'Intérieur

    Dassault schrieb:

    Mesdames et Messieurs les Députés,

    so sehr ich Verständnis für das Anliegen sprachlicher Minderheiten aufbringen kann, so sehr bin ich auch an der Effektivität des parlamentarischen Betriebes interessiert. Dabei ist wenig gewonnen, wenn nun jede Sprache im Protokolldienst der Assemblée Berücksichtigung findet. Außerdem fördert das meiner Meinung nach unnötiges Stammesdenken. Wo findet denn eine gemeinsame Debatte statt, wenn jeder seine eigene Sprache verwendet? Was sollen interessierte Zuschauer denken, wenn sie Übertragungen im Parlamentsfernsehen anschauen? Daß in dieser großen Kulturnation nicht einmal alle Députés unsere wunderbare Sprache sprechen wollen? Das kann nicht das Ziel sein.


    Vidal apaudiert der Präsidentin engagiert zu.
    Amélie Vidal (AI),
    Ministre Royal de l'Intérieur

    Vidal schrieb:

    Louis XXI. ist auch Ihr König!

    Frau Präsidentin,
    Kollegin Vidal, das bestreiten wir gar nicht, natürlich ist er auch König der Zauchen.

    Vidal schrieb:

    Zauchen zeigen wie sehr ihre Kultur zu diesem Land gehört.

    Das tuen wir, allerdings gibt es Unterschichtenfänger wie Herrn Rogemont, die genau das nicht nur nicht wollen, sondern dies auch ablehnen.

    Vorsitzender der Zauchischen Volkspartei